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BCAA und Muskelaufbau – warum ist Quark ideal?

Warum fördern verzweigtkettige Aminosäuren (BCAA) den Muskelaufbau?

 

Unverzichtbare Energielieferanten: Wer Sport treibt oder abnehmen will, sollte die Wirkung der verzweigtkettigen Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin (BCAA) kennen. Muskelaufbau ohne BCAA ist schwer vorstellbar – zum Glück kommen sie in eiweißhaltigen Lebensmitteln reichlich vor. Besonders hoch ist ihr Anteil im Molkenprotein.

 

Ohne BCAA kein Muskelaufbau

 

Unserem Körper dienen die Branched-Chain Amino Acids, kurz BCAA, als eine Art Protein-Spezialeinheit für den Muskelaufbau: Im Gegensatz zu anderen essenziellen Aminosäuren haben sie hauptsächlich die Aufgabe, neues Körpergewebe wie Muskeln aufzubauen, es zu erhalten und zu regenerieren. Bei der Herstellung von biologisch aktiven Molekülen wie Hormonen spielen sie hingegen nur eine untergeordnete Rolle.

Es gibt aber noch weitere Gründe, warum viele Profisportler die Zufuhr von BCAA beim Muskelaufbau mit ihrem Trainingsplan abstimmen: Während andere Aminosäuren auf ihrem Weg vom Darm in die Muskeln erst noch bei der Leber vorbeischauen müssen, gilt für die drei verzweigtkettigen Aminosäuren eine Sonderregelung. Leucin, Isoleucin und Valin gelangen ohne Umwege direkt in die Skelettmuskulatur.

Nach einer proteinreichen Mahlzeit sind sie als erste Aminosäuren im Blut nachweisbar – und auch der BCAA-Spiegel in der Muskulatur steigt besonders rasch an.

Da mehr als ein Drittel aller Muskelproteine (auch kontraktile Proteine genannt) aus den verzweigtkettigen Aminosäuren bestehen, kann unser Körper die BCAA für den Muskelaufbau besonders effektiv nutzen. Wie andere Aminosäuren auch werden sie als Bausteine für die Protein-Produktion verwendet – nur eben zu einem besonders hohen Anteil in der Muskulatur.

 

BCAA steckt vor allem in Molkenprotein – Mangel kaum möglich

 

Wer Sport treibt und BCAA für den Muskelaufbau nutzen möchte, braucht nicht unbedingt zu speziellen Eiweißpräparaten zu greifen. Denn: In den meisten natürlichen Proteinen bilden die verzweigtkettigen Aminosäuren etwa 50 Prozent aller unentbehrlichen Aminosäuren. Ein Mangel ist demnach kaum möglich – jedenfalls solange die tägliche Proteinzufuhr insgesamt ausreichend ist.

Wer aufgrund einer sportlichen Betätigung, Low-Carb-Diät oder Krankheit auf eine erhöhte Proteinzufuhr achtet, greift am besten zu Molkenprotein. Es ist vor allem in Milchprodukten wie Magerquark enthalten und weist einen besonders hohen BCAA-Anteil auf.

Tipp: Damit der Körper die BCAA-Aminosäuren optimal verstoffwechseln kann, benötigt er die Vitamine Biotin, Vitamin B6 und Pantothensäure. Eine ausreichende Versorgung mit ihnen sollte deshalb gewährleistet sein. 

 

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