Startseite / Fitness / Ausrüstung / Die richtige Funktionskleidung fürs Joggen bei Kälte
zwei Joggen im Winter mit Funktionskleidung
Ausrüstung
Die richtige Funktionskleidung fürs Joggen bei Kälte

Funktionskleidung fürs Joggen im Winter

Winter bedeutet nicht gleich Schnee und Eis. Eine generelle Empfehlung für Funktionskleidung, die beim Joggen im Winter getragen werden sollte, gibt es nicht. Vielmehr sind die Temperatur und die Art der Witterung entscheidend.

Eigentlich hat Baumwollkleidung einen guten Ruf. Doch im Winter ist sie als Funktionskleidung zum Joggen nicht geeignet. Denn Baumwolle saugt den Schweiß auf und wird daher schnell feucht. Bei kalten Temperaturen, besonders bei Wind, kühlt der Körper dann rasch aus.

Besser sind mehrere dünnere Schichten aus atmungsaktiver und vor Wind schützender Kleidung. Aber Vorsicht: Wer die Funktionskleidung zum Joggen so wählt, dass ihm vorm Beginn des Laufens warm genug ist, dem wird nach rund zehn Minuten vermutlich zu warm sein. Er schwitzt stärker und fängt schneller an zu frösteln.

Besser ist es, sich so anzuziehen, dass die Funktionskleidung zum Laufen dann richtig warm hält, wenn man schon eine Weile gerannt ist. Lieber die ersten Minuten des Laufs als etwas zu frisch empfinden als später übermäßig ins Schwitzen zu geraten.

Die passende Funktionskleidung fürs Joggen bei unterschiedlichen Temperaturen

Wie man sich im Winter zum Joggen anzieht, hängt davon ab, wie hoch die Temperatur ist und ob Regen fällt oder Schnee liegt:

  • Es ist trocken, und die Temperatur liegt zwischen 8 und 12 Grad Celsius: Bei dieser Wetterlage reichen als Funktionskleidung für den Sport ein langärmeliges Shirt und eine Weste, kombiniert mit einer halblangen Fallschirmspringerhose oder langen Laufhose. Gerade bei diesen Temperaturen sollte sich der Läufer nicht von der anfangs gefühlten Kälte täuschen lassen: Es wird einem schneller warm als man denkt.
  • Es regnet, zwischen 8 und 12 Grad Celsius: Eine schwierige Wetterlage, denn mit einem guten Regenschutz wird einem schnell zu warm. Bei starkem Regen das Joggen unter Umständen ausfallen lassen. Hält sich der Niederschlag in Grenzen, reichen möglicherweise eine Weste mit Innenfutter als Regenschutz und eine leichte, wasserabweisende Mütze.
  • Es ist trocken, zwischen 3 und 8 Grad Celsius: Jetzt kombiniert man am besten lange Funktionsunterwäsche mit einer nicht zu dicken, langen Laufhose. Als Oberteile ein langärmeliges Hemd und eine leichte Windjacke tragen.
  • Es regnet, zwischen 3 und 8 Grad Celsius: Die Kleidung sollte der bei gleichen Temperaturen und trockener Witterung entsprechen, mit dem Unterschied, dass man statt der Windjacke eine wasserfeste Jacke trägt. Auch eine wasserfeste Mütze ist ratsam.
  • Die Temperatur liegt um den Gefrierpunkt: lange Unterwäsche, gegebenenfalls in windabweisender Ausführung. Dazu eine Laufhose mit winddichter Vorderseite und über dem langärmeligen Hemd eine gefütterte Weste oder Jacke. Jetzt sind Handschuhe angebracht. Das gilt auch für eine Mütze oder ein dickes Stirnband, denn der Mensch verliert über den Kopf rund 60 Prozent der Körperwärme.
  • Es herrscht starker Frost: Bei diesen Temperaturen ist die Wahl der richtigen Funktionskleidung zum Joggen wieder einfacher. Es ist kalt, und so schnell wird einem beim Laufen nicht zu warm. Also sind lange Unterwäsche, eine windfeste Laufhose, ein langärmeliges Hemd und eine gefütterte Laufjacke die richtige Wahl. Auch auf Handschuhe und Mütze nicht verzichten. Sind die Straßen vereist, spezielle Winterlaufschuhe mit flexiblen Spikes benutzen.

Eine Sache darf man bei Funktionskleidung im Winter nicht vergessen: Es ist länger dunkel. Daher sind Reflektorzonen an Jacken und Hosen wichtig, damit der Läufer besser zu sehen ist. 

Tags:

MeinQ Fitness-Base

Mehr über den Fitness Quark erfahren.