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Intervallfasten – Sinn(voll) oder Unsinn?

Nur Säfte trinken, nur Suppen essen oder die krasseste Variante: Gar nichts essen – Fasten hat viele Gesichter, und einige schwören für ihre Gesundheit darauf. Immerhin soll es viele Vorteile haben: Den Körper entschlacken, Energie gewinnen und Kilos verlieren, gegen Krankheiten vorbeugen oder positive Effekte auf bestehende haben.

In den letzten Jahren ist immer öfter von einem neuen Fasten-Trend die Rede, dem sogenannten Intervallfasten, auch Teilzeitfasten oder Intermittierendes Fasten (lat. intermittere = unterbrechen, aussetzen) genannt. Im Gegensatz zur radikalen Variante verzichtet man hier nicht mehrere Tage oder sogar Wochen am Stück komplett auf feste Nahrung, sondern fastet, wie der Name schon sagt, in Intervallen. 

Die Vorteile zum herkömmlichen Fasten: so gut wie keine Heißhungerattacken oder Schwächegefühle. Zudem gibt es keine zeitliche Beschränkung, sprich man kann es quasi ein Leben lang machen – und es ist für fast jeden geeignet. Ausnahmen: Schwangere, Stillende, Kinder, Menschen mit Essstörungen. Im Zweifelsfall fragt bitte Euren Hausarzt.

Nachgesagt werden dem Intervallfasten folgende positive Effekte: Blutdruck, Blutzucker sowie Cholesterin- und Entzündungswerte verbessern sich, das Gewicht geht runter und die Stimmung hellt sich auf. Hierzu laufen gerade viele Studien. 

Fürs Intervallfasten gibt es verschiedene Konzepte – man kann stundenweise fasten (16-20 Stunden am Tag) oder ganze Fastentage in der Woche einlegen (empfohlen werden zwei), an denen man nur max. 500-600 kcal zu sich nehmen darf. Wir stellen sie Euch kurz vor:

 

16:8 Std.: Die einfachste Variante – 8 Stunden dürft Ihr essen, 16 Stunden wird gefastet. Bei 8 Stunden Schlaf heißt das, dass man quasi die Hälfte seiner Wachzeit essen darf – klingt doch gar nicht so schlecht, oder? Das schafft eigentlich jeder ohne allzu große Einschränkungen.

20:4 Std.: Die krassere Variante, in der Euch nur 4 Stunden zur Nahrungsaufnahme am Tag bleiben.

2:5 Tage: 5 Tage die Woche könnt Ihr ohne jegliche Einschränkung essen, worauf Ihr Lust habt, an zwei Tagen esst Ihr nicht mehr als 500-600 kcal – möglichst ohne Kohlenhydrate, also ohne Brot, Nudeln, Kartoffeln und Zucker usw. Die zwei Tage sollten nicht aufeinander folgen.

Alternate Day Fasting: Ein Tag fasten (bis 600 kcal), ein Tag normal essen.

4:20 Std. – die sanfte Variante zum Einsteigen: Fangt damit an, zwischen den Mahlzeiten mindestens 4 Stunden Abstand zu halten und auf die kleinen Snacks zu verzichten. Klappt das gut, steigert Ihr langsam die Abstände, bis Ihr bei 16:8 angekommen seid. Diese Methode sei besonders praktikabel, denn wahlweise auf Frühstück oder Abendbrot zu verzichten ist für die Meisten kein Problem. Was viele ebenso schätzen:

• Kein Kalorienzählen

• Keine krassen Verbote oder Verzichte

• Kein Vorwissen oder tägliche Planung nötig

• Absolut Büro- und Alltagstauglich

Ein weiterer Vorteil: Mal wieder wirklich wissen, was es heißt, HUNGER zu haben – und nicht nur Appetit. Da die Meisten von uns genug körpereigene Reserven haben, stecken wir eine ausgelassene Mahlzeit locker weg.

Während der Fastenintervalle dürft Ihr Wasser oder ungesüßte Getränke wie Kaffee oder Tee zu Euch nehmen, den Rest holt sich Euer Körper aus den eh unerwünschten Fettdepots. In der restlichen Zeit dürft Ihr ganz normal essen, idealerweise aber natürlich auch den üblichen Empfehlungen für eine gesunde Ernährung folgend. Nicht zu viel, nicht zu spät, wenig Zucker und Fett usw. 

Unser Tipp: Zum Ende der Nahrungsphase noch einen leckeren MeinQ-Snack essen! Der macht lange satt, gibt Euren Muskeln das Protein zurück, dass er in den Fastenphasen abbaut, und hat kaum Fett oder Kohlenhydrate. 

 

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