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Smartwatches wie Apple Watch im Fitness-Test
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Smartwatches: Wie fitnesstauglich sind Apple Watch & Co?

Smartwatches im Fitness-Test: Wie sportlich sind die cleveren Uhren?

Smartwatches sind in erster Linie ein Lifestyle-Produkt, doch sie machen zunehmend etablierten Fitness-Trackern wie GPS-Sportuhren und Fitness-Armbändern Konkurrenz. Erste Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten für Apple Watch & Co, wenn die Mitglieder damit ihre Fitness trainieren

Drei Smartwatches auf dem Fitness-Prüfstand

Sie sind trendy und schick – doch sind Smartwatches wirklich als Fitness-Tracker geeignet? Wie schlagen sich die smarten Uhren, wenn es darum geht, die Schritte zu zählen, den Puls und die zurückgelegte Distanz zu messen und den Kalorienverbrauch zu berechnen? Wir haben uns drei Smartwatch-Modelle mit Fitness-Tracker-Funktionen genauer angeschaut – hier verraten wir, ob die Uhren beim Sport die Muskeln spielen lassen. 

Samsung Gear S2

Während der Vorläufer, die Samsung Gear, recht unförmig daher kam und lediglich mit Samsung-Smartphones kompatibel war, stimmen beim neuen Modell Gear S2 die Proportionen – und die Smartwatch mit rundem Display lässt sich mit allen Android-Handys (ab Version 4.4) verbinden. Erhältlich ist die Uhr in zwei Versionen: als Modell Classic mit Lederarmband und als für den Sporteinsatz besser geeignete Variante mit Silikonarmband. Die Uhr ist mit WLAN ausgestattet, dass macht sie unabhängiger vom Handy. GPS, um ohne Kopplung an ein Smartphone zurückgelegten Strecken aufzuzeichnen, hat die Gear S2 aber nicht.

Die Smartwach verfügt für den Fitness-Einsatz über Herzfrequenz- und Beschleunigungssensor sowie Barometer, Samsungs Gesundheits-App S-Health ist vorinstalliert. Sie überwacht ihren Träger sprichwörtlich auf Schritt und Tritt und ermöglicht es, sich sportliche Ziele zu setzen – und nachzuverfolgen, wie es mit dem Erreichen dieser Ziele aussieht. S-Health bietet dabei eine detaillierte Auswertung, und im Trainingsmodus kann ausgewählt werden, welche Sportart betrieben und in den Trainingsplan integriert werden soll. Für Sport- und Fitness-Fans ist die Samsung Gear S2 somit eine gute Wahl, sie punktet außerdem mit der stimmigen Bedienung via Dreh-Lünette. Nachteil: Für das Betriebssystem der Uhr, Tizen, gibt es nur wenige Apps.

Preis: ab 349 Euro

Apple Watch Sport

Für Sportgeisterte hat Apple eigens eine spezielle Version seiner Smartwatch im Angebot – die Apple Watch Sport mit eckigem Alu-Gehäuse, leichterem Display und einem Armband aus Kunststoff auf Kautschuk-Basis. Die Smartwatch für Fitness-Anhänger ist übrigens das günstigste aller Apple-Watch-Modelle. Beim Einrichten der Uhr entscheidet man sich für einen von drei Aktivitäts-Level – und bekommt dann entsprechende Vorgaben.

Die Apple Watch misst sämtliche Aktivitäten, die täglichen Fortschritte werden in der Aktivitäten-App in Form von Ringen dargestellt, die sich umso weiter schließen, je mehr Schritte man gelaufen ist oder Kalorien man verbraucht hat. Alles, was mindestens zügigem Gehen entspricht, wird dabei als Training eingestuft. Ist das empfohlene Ziel von 30 Minuten Training am Tag erreicht, schließt sich der Trainings-Kreis. GPS bietet die Apple Watch aber ebenso wenig wie Samsungs Gear S2. Tolles Feature: Die Apple Watch ermahnt ihren Träger, aufzustehen und sich zu bewegen, wenn er zu lange gesessen hat. Einen Pulsmesser bietet Apples smarte Uhr ebenfalls, WLAN ist ebenso an Bord. Ein Plus der Apple Watch: Ihr Funktionsumfang lässt sich über zahlreiche (Fitness-)Apps erweitern, so ist zum Beispiel die beliebte Runtastic-App für die Apple-Uhr erhältlich.  

Preis: ab 399 Euro

Motorola Moto 360 Sport

In Kürze erhältlich ist die Sport-Ausgabe von Motorolas neuer Smartwatch Moto 360, die Moto 360 Sport. Die Smartwatch für Fitness-Begeisterte wirkt etwas robuster als das normale Modell, Gehäuse und Armband sind aus Silikon. Ein großer Vorteil gegenüber den Smartwatches von Samsung und Apple: Die Moto ist nicht nur mit WLAN, sondern auch mit einem GPS-Modul ausgestattet. Die Smartwatch zeichnet wie ein Fitness-Tracker Tempo und Strecke beim Laufen oder Radfahren auf – ohne Smartphone. Einen Herzfrequenzsensor zur Pulsmessung bietet die Uhr auch.

Motivationsfördernd: Wer etwa beim Joggen auf dem letzten Abschnitt Anfeuerung wünscht, kann sich per Musik pushen lassen. Eine weitere Besonderheit stellt das Display dar, der runde Bildschirm soll sich automatisch ans Umgebungslicht anpassen und dadurch auch bei Sonnenschein gut ablesen lassen. Als Fitness-App kommt Motorolas Moto Body zum Einsatz, die neben den Aktivitäten auch den Kalorienverbrauch erfasst und den Träger motiviert.

Das Betriebssystem der Moto ist Android Wear, für das zahlreiche zusätzliche Apps erhältlich sind. Einen deutschen Preis für die Moto 360 Sport gibt es noch nicht, das normale Modell kostet 300 Euro. Dank des GPS-Moduls dürfte die Motorola-Smartwatch im Fitness-Alltag gegenüber den anderen smarten Uhren einen Hauch besser in Form sein.

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