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 messt Ihr Euren Fitnessfortschritt richtig!
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So messt Ihr Euren Fitnessfortschritt richtig!

So messt Ihr Euren Fitnessfortschritt richtig!

Messbar fit: Trainingserfolge, die sich sehen lassen können!

Da rennt und hüpft man, boxt und schwitzt… aber was hat das wirklich alles gebracht? Klar, wenn die Hose lockerer sitzt, der Bizeps fester ist und man immer intensiver trainieren kann, ist das schon ein ziemlich gutes Zeichen. Aber manchmal reicht einem das eben nicht und man möchte schwarz auf weiß sehen, was man schon erreicht hat. Das motiviert und belohnt und macht Lust auf mehr.

 

Die Nummer 1: Die Waage

 

Die Nummer 1 für schnelle Ergebnisse ist hier bei vielen noch immer die Waage: Da sieht man sofort was Sache ist – wann immer man will.

Generell richtig, aber bedenkt: Das Gewicht unterliegt tagtäglichen Schwankungen, insofern macht Euch nicht verrückt, wenn’s mal 500 g mehr sind – das kann morgen schon wieder ganz anders aussehen. Unsere Empfehlung: Wiegt Euch einmal die Woche, immer zur gleichen Zeit und unter den gleichen Bedingungen: Vor dem Frühstück, in Unterwäsche, nach dem ersten Besuch im Bad. Das reicht vollkommen aus.

Viele Waagen messen auch gleich den Fettanteil mit, aber: Personenwaagen sind oft ungenau. Allein ein falscher Untergrund kann verfälschen. Lasst Euch am besten professionell wiegen, wenn Ihr wirklich genaue Messergebnisse haben wollt. Viele Fitnessstudios bieten das heute schon an, genauso wie Ärzte oder Apotheken. Allgemein gilt: Ein gesunder Körperfettanteil liegt bei normalgewichtigen Frauen circa zwischen 20 und 30 Prozent, bei normalgewichtigen Männern ungefähr zwischen 10 und 20 Prozent – diese Angaben schwanken je nach Alter.

 

BMI als Messlatte

 

Analog zum Gewicht kann man auch seinen BMI als Messlatte nehmen. Der Body Mass Index misst das Verhältnis von Gewicht zu Größe. Die Formel:

BMI = Körpergewicht (in kg) geteilt durch Größe (in m) zum Quadrat

Aus dem Ergebnis ergibt sich, ob man unter-, normal- oder übergewichtig ist.

 

  • Starkes Untergewicht: Unter 16,0
  • Mäßiges Untergewicht: 16,0 - 17,0
  • Leichtes Untergewicht: 17,0 - 18,5
  • Normalgewicht: 18,5 - 24,9
  • Übergewicht: 25,0 - 29,9
  • Adipositas Grad I: 30,0 - 34,9    
  • Adipositas Grad II: 35,0 - 39,9
  • Adipositas Grad III: Über 40

 

Der BMI ist aber nicht immer korrekt: Gerade bei Menschen, die viel trainieren, sind die Ergebnisse oft irreführend: Wer viel Muskelmasse hat, wiegt einfach mehr – und der BMI schreit zu unrecht „Übergewicht“. 

 

Den Bauchumfang messen

 

Als dritte Methode gibt es noch die Umfangsmessung. Das Bauchfett ist nachweislich das schlechteste aller Körperfette. Möchte man seinen Trainingserfolg durch eine Umfangmessung verfolgen, eignet sich der Taillenumfang also am Besten: Die sogenannte Waist-to-Height-Ratio (WHtR). 

 

Auch diese Methode kann aber Schwankungen unterliegen, wenn man z.B. Luft im Bauch hat, hormonellen Schwankungen unterliegt (und dadurch beispielsweise Wasser einlagert) oder nicht genau die gleiche Stelle trifft. Unser Tipp: Orientiert Euch am Bauchnabel.

WHtR = Taillenumfang (in cm) geteilt durch die Größe (in cm)

Für alle unter-40-Jährigen ist ein Wert über 0,5 kritisch. Da sich die Statur im Alter leicht verändert, liegt der Faktor mit 40 bis 50 Jahren zwischen 0,5 und 0,6 und ab 50 bei 0,6. 

 

Es bleibt festzuhalten: 

 

Die einfachste Methode ist tatsächlich nach wie vor die Waage – aber nicht immer die verlässlichste und genaueste. Wer wirklich professionell seine Entwicklung in punkto Körperfett, Muskelmasse, Blutdruck etc. feststellen lassen will, sollte sich regelmäßig kurz von einem Profi checken lassen, um valide Ergebnisse zu bekommen. Wem es einfach um generelle Fitness und Gesundheit geht, der kann sich auch einfach auf den guten, alten Hosencheck verlassen: Sitzt sie zu eng, muss man was für sich tun!

 

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