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Sportverletzungen vorbeugen – darauf sollte man achten

Sportverletzungen vorbeugen – so geht es

Eine Verletzung: Das ist eigentlich genau das, was man vermeiden will, wenn man etwas für die Fitness tun will. Da gilt es, sich auf das Training adäquat vorzubereiten und die Belastung richtig einzuschätzen. Was bei Überanstrengung droht und wie man Sportverletzungen vorbeugen kann, steht in diesem Ratgeber.

Sportliche Aktivität ist gut für das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit. Doch wer es übertreibt oder zu schnell angeht, erzielt oft das Gegenteil. Überlastungen oder gar Verletzungen können die Folge sein. Häufige Sportverletzungen sind Zerrungen und Prellungen, aber auch Bänderrisse, Verstauchungen und Gehirnerschütterungen kommen vor.

Schon mit der Wahl des richtigen Trainings kann man Sportverletzungen vorbeugen

Spaß sollte das Training machen! Deshalb ist eine Sportart richtig, auf die man wirklich Lust hat. Wer widerwillig trainiert, ist allein schon von der Einstellung her verletzungsanfälliger. Er verkrampft schneller und deutet Signale des Körpers eher falsch. Wenn man dagegen motiviert loslegt, ist man lockerer und überanstrengt sich nicht so schnell.

Aber auch nicht zu übermotiviert ans Werk gehen. Denn wer sich überschätzt und gerade zu Beginn eines Trainingsprogramms seine Grenzen zu sehr austestet, riskiert Verletzungen.

Einen sportmedizinischen Check beim Arzt sollte jeder Sportler, Anfänger wie fortgeschrittener Athlet, mindestens einmal im Jahr machen. Denn dadurch verhindert man, dass schleichende gesundheitliche Belastungen zu spät erkannt werden und sich durch die sportliche Betätigung verschlimmern.

Aufwärmen und Dehnen sind unverzichtbar

Wer den passenden Sport gefunden hat, sollte gut vorbereitet beginnen. Das richtige Aufwärmen ist unverzichtbar, um Sportverletzungen vorzubeugen – und zwar vor jedem Training. Das Aufwärmprogramm muss auf den Sport abgestimmt sein, damit die Muskeln, Bänder und Sehnen vorbereitet werden, die später belastet werden. Das Aufwärmen, zum Beispiel lockeres Einlaufen, fördert die Durchblutung des Gewebes und macht die Körperteile elastischer. Ratsam ist, etwa 15 bis 20 Minuten dafür einzuplanen.

Genauso wichtig sind Dehnungsübungen, nicht nur vor dem Training, sondern auch in den Ruhepausen und nach dem Sport. Es gilt, sich auf die am stärksten belasteten Regionen zu konzentrieren, um Sportverletzungen vorzubeugen. Muskelkater lässt sich ebenfalls in vielen Fällen durch Aufwärmen verhindern.

So kann man 5 häufigen Sportverletzungen gezielt vorbeugen

Um diese Verletzungen zu verhindern, helfen passende Vorbeugemaßnahmen:

  • Muskelzerrung: Um einer Zerrung vorzubeugen ist das richtige und ausreichende Aufwärmen unerlässlich. Gleichzeitig genügend trinken, damit es keinen Flüssigkeits- und Elektrolytenverlust gibt. Beides kann ebenfalls ursächlich für eine Zerrung sein.
  • Bänderriss: Da dieser besonders häufig am Sprunggelenk vorkommt, ist neben dem Aufwärmen und Dehnen eine gezielte Stärkung der Schienbeinmuskulatur wichtig.
  • Meniskusriss. Die Menisken sitzen im Kniegelenk. Risse können beim Sport durch plötzliche Drehungen und abrupte Stopps verursacht werden. Auch hier ist das richtige Aufwärmen entscheidend, und Knieprotektoren sind hilfreich. Wer schon mal eine Meniskusverletzung hatte, sollte eine gelenkschonende Sport wählen, zum Beispiel Schwimmen.
  • Prellungen drohen in erster Linie bei Mannschaftsportarten wie Fuß- oder Handball. Um Sportverletzungen vorzubeugen, sind Schienbein-, Knie- und Ellenbogenschützer ratsam.
  • Verstauchungen kommen in erster Linie bei Hand- und Volleyball an Finger- und Handgelenken vor. Wirklich vorzubeugen ist nicht möglich, doch Aufwärmen und Bandagen oder Tapes sind hilfreich.
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