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Stretching vor seinem Workout?
Sportverletzungen
Stretching vor dem Sport: hilfreich oder schädlich?

Macht Stretching vor dem Sport Sinn? Oder macht es Dich schwächer?

Für viele ist es ganz normal, sich vor dem Training zu stretchen bzw. zu dehnen, um die Muskulatur zu lockern. Aber Experten sind sich mittlerweile einig, dass Dehnen vor dem Lauf mehr schadet als nützt.

Sportwissenschaftler fanden zum Beispiel heraus, dass klassisches Dehnen, wie etwa Vornüber-Beugen, um die Zehen mit den Fingern zu berühren oder auch das Ablegen des Beins auf einer Bank, eher zu einer Straffung der Muskulatur als zur Lockerung führt.

Der Körper reagiert mit einem Zusammenziehen der gedehnten Muskeln, was die Grundspannung erhöht – statt sie, wie eigentlich gewollt, zu reduzieren.

Die Folge: Schnelle, flexible Bewegungen werden eingeschränkt, die Verletzungsgefahr wird erhöht.

Experten in den USA kamen im Rahmen einer Stretching-Studie zum gleichen Ergebnis: Statisches Dehnen vor dem Sport macht langsam und schwächer. Besser ist das Aufwärmen mit einem kurzen, lockeren Lauf.

Statisches Stretching vor dem Training reduziert also eindeutig Deine Muskelkraft, Explosivkraft und Schnelligkeit. Ganz egal, wie alt oder fit Du bist. Der Effekte ist umso größer, je länger Du die Dehnung hältst.

 

Wie soll man sich vor dem Training aufwärmen?

Das beste Rezept heißt: Vorher dynamisch, hinterher statisch dehnen.

Wärme am besten vor dem Training die Muskulatur auf, indem Du sie langsam für einen immer größer werdenden Bewegungsradius benutzt. Nach dem Sport hilft statisches Stretching, die Beweglichkeit zu erhöhen und die Regeneration zu unterstützen.

 

Fazit: Vor dem Training: Lockeres Warmlaufen oder dynamisches Dehnen als Warmup

Nach dem Training: Statisches Stretching zur Förderung der Beweglichkeit

 

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